Kirchenmitglieder im Blick

Die Kirche ist zwar kein Verein, hat aber Mitglieder. Sie zahlen Kirchensteuer, beteiligen sich am Gemeindeleben, nutzen das Angebot von Taufe, Trauung und Beerdigung. Das scheint normal, hat sich jedoch in den letzten Jahren deutlich verändert. Schon lange ist nicht mehr selbstverständlich, dass junge Eltern ihre Kinder taufen lassen, dass sie kirchlich getraut sind. Und auch bei Beerdigungen haben freie Redner Hochkonjunktur.

Wir können das beklagen, wir können aber auch fragen: Was führt dazu, dass die Verbindung von Kirchenmitgliedern zu einer Kirchengemeinde, zu ihrer Kirche - auch in Bayern - nicht mehr vorausgesetzt werden kann? Was brauchen Kirchenmitglieder von ihrer Kirche und was brauchen sie auch nicht? Was sind die Gründe dafür, dass sie Lebensbegleitung - in guten Zeiten wie in schwierigen Zeiten - nicht mehr automatisch bei ihrem Pfarrer, ihrer Pfarrerin suchen? Und was ist unser Anteil daran?

Wir wollen mit Ihnen zusammen auf Spurensuche gehen, den Fragen und Anfragen nachgehen und gemeinsam nach Kontaktmöglichkeiten, nach Gesprächsthemen, nach Zeiten und Orten suchen, die gut sind für das Miteinander.

Wir wollen hören, was Sie, die Kirchenmitglieder, uns zu sagen, zu fragen haben, welche Kritikpunkte sie äußern.

Und wir wollen Ihnen sagen, was wir "zu bieten" haben, wer wir sind, warum wir tun, was wir tun. Kurz: Wir wollen mit Ihnen (neu) in Kontakt kommen, in Kontakt bleiben, den Kontakt intensivieren und so gemeinsam neue Ideen für die Kirche und Gemeinde von heute und morgen entwickeln.

Ja, um Gottes Willen

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