Impulse für eine familienfreundliche Kirchengemeinde

 „Welche Kirchengemeinde brauchen Familien?“ oder „Was willst Du, dass ich Dir tue?“

Viele Kirchengemeinden sind kreativ und suchen nach neuen Wegen in der Familienarbeit. Diesen reichen Erfahrungsschatz möchte das forum familie und die Evang. Fachstelle Alleinerziehende Nürnberg und Nordbayern gemeinsam bündeln und sichtbar machen.

Die Impulse für eine familienfreundliche Kirchengemeinde kommen aus der Praxis und sind mit Perspektiven von Alleinerziehenden und den Begegnungsorten Kindertagesstätte und Kirche mit Kindern angereichert.

In neun Themenkreisen werden alltagspraktische Kriterien und grundlegende Haltungen als anregende Fragen gestellt, um alleine oder im Team einen frischen Anschub für Ideen zu finden. Für konzeptionelle Überlegungen in Kirchengemeinden oder Regionen ist der Fokus auf relevante Kontaktflächen vielversprechend.

Der lebendige Prozess mit vielen Beteiligten soll in Workshops, Gesprächen, Beratungen weiter fortgeführt werden. Wir laden ein, sich anregen zu lassen, neue Erfahrungen zu machen und diese mit uns und anderen wieder zu teilen.

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Füreinander da sein gegen die Einsamkeit

Foto. pixabay.com

Die Idee von Sorgenden Gemeinschaften gewinnt aktuell an Bedeutung. Das gilt auch im Kleinformat: Wo zwei oder drei verlässlich füreinander da sein wollen, entsteht Solidarität und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Ein ausführliches Interview mit Prof. Andreas Kruse der Universität Heidelberg führt in die Chancen von Mikro-Communities in der Pandemie-Zeit ein.
Wir haben eine Karte erstellt, die in einem interaktiven Gespräch mit Prof. Andreas Kruse, Cornelia Coenen-Marx, OKRin der EKD a. D. und Michael Martin, OKR für Gemeindeleben der ELKB die Idee von Mikro-Communities bewegt.
Aus der Praxis heraus beleuchtet Petra Messingschlager ihre Erfahrungen als Diakonin in der Gemeindearbeit in Erlangen-Bruck.

Was denken Sie darüber? Sie uns gerne! Wir entwickeln weitere Dialogangebote.

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Werkstattheft „Familienfreundliche Kirche!?“

Eine Werkstatt öffnet ihre Türen

Nach einer zweieinhalbjährigen Projektlaufzeit mit zwölf beteiligten Gemeinden im Dekanatsbezirk Erlangen gewährt dieses Werkstattheft vielfältige Einblicke.

Schauen Sie rein, wie kreativ Kirchengemeinden erproben, lesen Sie, welches Projektdesign durch die Zeit geführt hat und lassen Sie sich anregen von den wertvollen Fachbeiträgen von Prof. Michael Domsgen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dr. Ralph Kötter, Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Evangelischen Kirche von Westfalen und Cornelia Coenen-Marx, OKRin der EKD a. D sowie weiteren Fachimpulsen.

In einer Evaluation, gefördert von PuK, stellt Dr. Kalle Rechberg von der Evang. Hochschule Nürnberg wesentliche Wirkfaktoren des Gelingens vor. Begleitende Weggefährt*innen imaginieren ihre Ausblicke, wofür die Werkstatterfahrungen nützlich sein könnten.

Das Team selbst mit Renate Abeßer, Bildung Evangelisch Erlangen, Michael Maier, Dekanatsentwicklung und Netzwerkarbeit Erlangen und Christine Falk, forum familie im afg resümieren ihre funkelnden Erfahrungsschätze und formulieren wegweisende Thesen für Familienfreundlichkeit.

Das Werkstattheft möchte Nachahmer*innen finden, fachlich fundiertes Know-how zu Familienfreundlichkeit teilen und zu einer agilen, netzwerkorientierten Arbeitsweise inspirieren.

Schreiben Sie uns, wenn Sie darüber nachdenken, wie Ihre Werkstatt aussehen könnte. Wir unterstützen Sie gerne.

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Notrufnummern

Familien sind während der Pandemie einer besonders hohen Belastung ausgesetzt. Sorgen um die Zukunft oder die Existenz, weniger Unterstützung im Alltag bei gleichzeitiger Reduzierung der Kontakte lassen das Risiko von Konflikten Zuhause befürchten.

Das forum familie und das forum frauen machen in einer Pressemitteilung gemeinsam auf diese besorgniserregende Situation aufmerksam. Dazu gibt es einen kostenlosen Flyer mit allen relevaten Hilfenotrufnummern sowie regionalen Bezug zu den Kirchengemeinden vor Ort über einen QR-Code. Über den Link können Sie den Flyer herunterladen und nach Ihren Möglichkeiten vor Ort aushängen: Flyer

Lebenswelt Familie

In Ihrer Kirchengemeinde ziehen seit einiger Zeit Familien zu. Ihre Kirchengemeinde möchte familienfreundlich sein. Sie überlegen, wie das gelingen könnte.

Wir unterstützen Sie mit einer erforschenden, prozessorientierten Beratung,  in der wir die Lebenswelt der Familien im Sozialraum erkunden. Dabei fließen wertvolle Hintergründe ein, was Familien heute beschäftigt.

Wir fragen mit Ihnen gemeinsam: Welche Kirche brauchen Familien?

  • Sie möchten die Lebenswirklichkeit von Familie in den Blick nehmen ...
  • Sie fragen sich, wie Sie Menschen am Beratungsprozess beteiligen können ...
  • Sie suchen nach Haltungen, die den Kontakt mit Familien fördern ...

Gerne entwickeln wir mit Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Gemeinde, Ihre Region oder Ihren Dekanatsbezirk.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen - rufen Sie an 0911 4316-191 oder eine Nachricht.

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Barcamp Familie & Gemeinde

Nach dem Auftaktvortrag am 19. November von Cornelia Coenen-Marx zum Thema „Bedürfnisse von Familien und der Auftrag der Kirche“ und anschließendem Gespräch mit der Referentin folgt am 20. November das Barcamp.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten bei diesem Format die Veranstaktung selber, indem sie ihre jeweiligen Fragestellungen, Ideen und Herausforderungen einbringen. Wen ein Thema besonders interessiert, geht zu dieser Session, redet und hört mit, kann sie auch wieder verlassen, wenn sich das Gespräch in eine andere Richtung als gedeacht entwickelt. Die Methode Barcamp erfordert eine offene Haltung demgegenüber, was geschieht. Es gib einen Rahmen, aber keine vorgefertigte Tagesordnung. Jede und jeder ist Fachfrau/Fachmann für die Themen. Es geht um Austausch, Impulse wahrnehmen, miteinander Ideen (weiter)entwickeln.

Weitere Informationen, die Dokumentation und Themen finden Sie unter https://barcamp-doingfamily-bayern.com

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