MentalLoad@Christmas – Einladung zum digitalen Austausch

CARE Austauschtreffen am 29. November 2021 von 12 bis 13 Uhr

Yes, we CARE! so lautete die Themenwoche im September, die gemeinsam vom forum frauen und forum familie im afg angeboten wurde. Ein Aspekt des Themas Care ist der sog. Mental Load. Das sind Belastungen, die durch das Organisieren von Alltagsaufgaben – überwiegend im Kopf – entstehen und meistens unsichtbar bleiben. Mit der Adventszeit nähern wir uns zwar der "staaden Zeit", doch der Alltag sieht meist ganz anderes aus: Einkaufen, Geschenke besorgen, Karten schreiben, an Dies und Das denken. Da wird es oft stressig und vor allem Frauen kümmern sich um die Organisation und das Besorgen. Dazu kommen Abstimmungsprozesse im familialen, sozialen Kontext, wer wann wen sieht und wie das vereinbar gestaltet werden kann. MentalLoad@Christmas möchte den Austausch zu Beginn der Adventszeit anregen.
digitaler Austausch.

Hier kommen Sie zur Ausschreibung und Anmeldung

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Veränderung des Lebensgefühls

Wie hat die Pandemie das Lebensgefühl der Menschen verändert?

Über ein Jahr hinweg hat midi (Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung) 50 Menschen durch die Pandemie begleitet: Was hat sie bewegt? Wie haben sie auf die Krise reagiert? Und was hat ihnen Kraft gegeben?

Die Ergebnisse der Studie können nun eingesehen werden: midi-Studie Lebensgefühl Corona

Darauf aufbauend wurde ein Pandem-O-Mat entwickelt und 8 verschiedene Personae entdeckt: Gruppen, die ganz unterschiedliche Einstellungen, Bedürfnisse, Ängste und Hoffnungen haben. Wer mehr über sich selbst erfahren möchte, findet einen Selbsttest. Dieser lässt sich einfach online durchführen und kann geteilt werden. Das Ergebnis zeigt an, wie stark jeweils eine Persona vertreten ist: Achtsame, Ausgebrannte, Empörte, Denker*innen, Erschöpfte, Genügsame, Mitmacher*innen, Zuversichtliche.

Für Teams, Gruppen, Familien oder Nachbarschaften entsteht darüber eine gute Gesprächsgrundlage. Es lässt sich vertiefter über Erfahrungen reden oder die aktuelle Tagesverfasstheit aufzeigen: Bin ich heute ein wenig mehr genügsam oder erschöpft? Denn eines wissen wir: das Lebensgefühl ist ambivalent und veränderlich. Darüber reden hilft.

Und hier noch ein paar weiterführende Links:

  • Klaus Douglass: Hinhören, wertschätzen, Dialog auf Augenhöhe - zum Video
  • Zum Thema 'Verhaltensmuster während der Pandemie' einen Beitrag aus dem heute-journal - zum Beitrag
  • Ein Segen

 

Hilfen von Kirche und Gesellschaft sind nötiger denn je

Die aktuelle Ausgabe der nachrichten der ELKB trägt den Titel: Familie am Anschlag

 

Damit Familienleben gelingt, braucht es tragfähige Beziehungen und bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen, so der Befund in den nachrichten der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Bayern in ihrer aktuellen Ausgabe (3/21) mit zahlreichen Autor*innen.

Beispielsweise bekräftigt die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner: „Familie als Fundament für erste soziale Beziehungen und lebenslange Verantwortungsgemeinschaft, braucht Freiräume und Anerkennung ihrer Leistungen, insbesondere nach den immensen Belastungen durch Corona“.

Ohnehin erweist sich familiale Care-Arbeit aus arbeitssoziologischer Perspektive als harte, schwere Arbeit und manchmal gar nicht leistbar, wie Wibke Derboven darlegt. So sieht das auch Dr. Andrea König, forum frauen im Amt für Gemeindedienst der ELKB, die die gerechte Sorge-Arbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe unterstreicht. Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern (eaf) beschreibt mit Sandra Schuhmann und Renate Zeilinger, wie dringend Familien Unterstützung benötigen und sich Kinderarmut in der Pandemie noch verschärft hat.

Weitere Beiträge gehen der Frage nach, wie Kirchengemeinden den Kontakt zu Familien angesichts eines gesellschaftlichen Klimas von struktureller Benachteiligung sinnvoll stärken können. So begrüßt Prof. Dr. Michael Domsgen eine neue Sensibilität für Familien und fragt zukunftsweisend: „Wie kommen Kirche und Familie in hilfreicher Weise zusammen?“. Chancen hierfür entdeckt Christiane Münderlein, Evang. KITA-Verband Bayern e. V., in frühzeitigen Beziehungen. Für Kinder, Mütter und Väter besteht die Chance,  dass sich entstandene Beziehungsnetzwerke in der Kirchengemeinde fortlaufend verknüpfen. Karin Mack von der Evang. Fachstelle Alleinerziehende Nürnberg und Nordbayern beschreibt, wie hinderliche Hürden für die Teilhabe von Familien abgebaut werden können und der Sozialraum mit relevanten Akteur*innen in den Blick gerät. Für die Praxis werden mögliche Kooperationspartner*innen und Beratungsangebote aufgeführt und exemplarisch Vater-Kind-Freizeiten und die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Gemeindeteams angeregt.

Ab Ende September ist das Heft über den Webshop zu beziehen. Für Rückfragen und bei Interessen an Fachexpertise für Veranstaltungen wenden Sie sich an Christine Falk.

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Themenwoche We CARE! Sorge- und Fürsorgearbeit im Fokus zum Nachhören

Yes, we CARE! So lautete das Motto einer ganzen Themenwoche vor der Bundestagswahl 2021. Das Ziel: Sorge- und Fürsorgearbeit in den Blick nehmen. Mit dabei waren u.a. Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin) , Cornelia Coenen-Marx (ehem. OKRin EKD, Autorin), Sandra Schuhmann (DW Bayern), Dr. Barbara Pühl (ELKB) und Mareice Kaiser (Bestseller-Autorin, Journalistin). Die Vorträge und Beiträge können Sie hier über Soundcloud kostenlos nachhören:

Audiobeitrag Prof. Dr. Jutta Allendinger "Es geht nur gemeinsam!"

Audiobeitrag Cornelia Coenen-Marx "Neu entdeckt! Gemeinschaft als Schlüssel für Care... Teil 1  Teil 2   Teil 3

Audiobeitrag Mareice Kaiser "Das Unwohlsein der modernen Mutter"

Audiobeitrag Sandra Schuhmann und Dr. Barbara Pühl "Dialog: Nicht umsonst: Care-Arbeit"

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MucklMAG – Magazin des Bay. Gesundheitsministeriums – kostenlos abrufbar

Umgang mit diffusen Stimmungslagen für die psychische Stabilisierung

Die Auswirkungen von Lockdowns und Schulschließungen auf die seelische Gesundheit in Familien, bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind besorgniserregend. Familien waren in den letzten Monaten überaus stark auf sich selbst zurückgeworfen und an der Belastungsgrenze – oftmals darüber hinaus. Zahlreiche wissenschaftliche Erhebungen wie z. B. die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben darauf hingewiesen, wie es Eltern und Kindern geht und wie sie sich fühlen.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf) hat in einer Pressemitteilung im Februar 2021 darauf aufmerksam gemacht.

 

Eine Kampagne des bayerischen Gesundheitsministeriums zur psychischen Gesundheit von Kindern und deren Familien will eine Verständnisgrundlage in Familien bieten und Gespräche fördern. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Magazin, welches die Gefühlslagen von gemischten oder stark wahrnehmbare Gefühlen thematisiert und spielerisch aufgreift. Aufgrund der belastenden Erlebnisse - schon allein durch mangelnde soziale Kontakte, die für Kinder und Jugendliche substantiell sind - stellen sich in der Verarbeitung und Bewältigung dieser Zeit häufig unbekannte psychische Reaktionen ein. Bereits das Signal hilft, dass diese Reaktionen sehr verständlich und normal sind. Eine möglichst flächendeckende Aufmerksamkeit und Prävention ist jetzt vonnöten, um länger verbleibende Diagnosen zu verhindern. Für Eltern und Multiplikator*innen finden sich Adressen von Hilfsangeboten bayernweit. Beide Hefte enthalten hilfreiche Impulse und können zum Gespräch zwischen Kindern und Eltern anregen.

Das Heft ist in verschiedenen Sprachen kostenlos erhältlich. Hier erhalten Sie Infos und können kostenlose Printexemplaren bestellen.

Schauen Sie gerne direkt in die Hefte und geben Sie diese digital weiter: MucklMAG für Kinder und  ElternMAG.

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Impulse für eine familienfreundliche Kirchengemeinde

 „Welche Kirchengemeinde brauchen Familien?“ oder „Was willst Du, dass ich Dir tue?“

Viele Kirchengemeinden sind kreativ und suchen nach neuen Wegen in der Familienarbeit. Diesen reichen Erfahrungsschatz möchte das forum familie und die Evang. Fachstelle Alleinerziehende Nürnberg und Nordbayern gemeinsam bündeln und sichtbar machen.

Die Impulse für eine familienfreundliche Kirchengemeinde kommen aus der Praxis und sind mit Perspektiven von Alleinerziehenden und den Begegnungsorten Kindertagesstätte und Kirche mit Kindern angereichert.

In neun Themenkreisen werden alltagspraktische Kriterien und grundlegende Haltungen als anregende Fragen gestellt, um alleine oder im Team einen frischen Anschub für Ideen zu finden. Für konzeptionelle Überlegungen in Kirchengemeinden oder Regionen ist der Fokus auf relevante Kontaktflächen vielversprechend.

Der lebendige Prozess mit vielen Beteiligten soll in Workshops, Gesprächen, Beratungen weiter fortgeführt werden. Wir laden ein, sich anregen zu lassen, neue Erfahrungen zu machen und diese mit uns und anderen wieder zu teilen.

Download Impulspapier

Download Impulse im Gespräch

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Füreinander da sein gegen die Einsamkeit

Foto. pixabay.com

Die Idee von Sorgenden Gemeinschaften gewinnt aktuell an Bedeutung. Das gilt auch im Kleinformat: Wo zwei oder drei verlässlich füreinander da sein wollen, entsteht Solidarität und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Ein ausführliches Interview mit Prof. Andreas Kruse der Universität Heidelberg führt in die Chancen von Mikro-Communities in der Pandemie-Zeit ein.
Wir haben eine Karte erstellt, die in einem interaktiven Gespräch mit Prof. Andreas Kruse, Cornelia Coenen-Marx, OKRin der EKD a. D. und Michael Martin, OKR für Gemeindeleben der ELKB die Idee von Mikro-Communities bewegt.
Aus der Praxis heraus beleuchtet Petra Messingschlager ihre Erfahrungen als Diakonin in der Gemeindearbeit in Erlangen-Bruck.

Was denken Sie darüber? Sie uns gerne! Wir entwickeln weitere Dialogangebote.

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Werkstattheft „Familienfreundliche Kirche!?“

Eine Werkstatt öffnet ihre Türen

Nach einer zweieinhalbjährigen Projektlaufzeit mit zwölf beteiligten Gemeinden im Dekanatsbezirk Erlangen gewährt dieses Werkstattheft vielfältige Einblicke.

Schauen Sie rein, wie kreativ Kirchengemeinden erproben, lesen Sie, welches Projektdesign durch die Zeit geführt hat und lassen Sie sich anregen von den wertvollen Fachbeiträgen von Prof. Michael Domsgen, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dr. Ralph Kötter, Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Evangelischen Kirche von Westfalen und Cornelia Coenen-Marx, OKRin der EKD a. D sowie weiteren Fachimpulsen.

In einer Evaluation, gefördert von PuK, stellt Dr. Kalle Rechberg von der Evang. Hochschule Nürnberg wesentliche Wirkfaktoren des Gelingens vor. Begleitende Weggefährt*innen imaginieren ihre Ausblicke, wofür die Werkstatterfahrungen nützlich sein könnten.

Das Team selbst mit Renate Abeßer, Bildung Evangelisch Erlangen, Michael Maier, Dekanatsentwicklung und Netzwerkarbeit Erlangen und Christine Falk, forum familie im afg resümieren ihre funkelnden Erfahrungsschätze und formulieren wegweisende Thesen für Familienfreundlichkeit.

Das Werkstattheft möchte Nachahmer*innen finden, fachlich fundiertes Know-how zu Familienfreundlichkeit teilen und zu einer agilen, netzwerkorientierten Arbeitsweise inspirieren.

Schreiben Sie uns, wenn Sie darüber nachdenken, wie Ihre Werkstatt aussehen könnte. Wir unterstützen Sie gerne.

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Notrufnummern

Familien sind während der Pandemie einer besonders hohen Belastung ausgesetzt. Sorgen um die Zukunft oder die Existenz, weniger Unterstützung im Alltag bei gleichzeitiger Reduzierung der Kontakte lassen das Risiko von Konflikten Zuhause befürchten.

Das forum familie und das forum frauen machen in einer Pressemitteilung gemeinsam auf diese besorgniserregende Situation aufmerksam. Dazu gibt es einen kostenlosen Flyer mit allen relevaten Hilfenotrufnummern sowie regionalen Bezug zu den Kirchengemeinden vor Ort über einen QR-Code. Über den Link können Sie den Flyer herunterladen und nach Ihren Möglichkeiten vor Ort aushängen: Flyer

Lebenswelt Familie

In Ihrer Kirchengemeinde ziehen seit einiger Zeit Familien zu. Ihre Kirchengemeinde möchte familienfreundlich sein. Sie überlegen, wie das gelingen könnte.

Wir unterstützen Sie mit einer erforschenden, prozessorientierten Beratung,  in der wir die Lebenswelt der Familien im Sozialraum erkunden. Dabei fließen wertvolle Hintergründe ein, was Familien heute beschäftigt.

Wir fragen mit Ihnen gemeinsam: Welche Kirche brauchen Familien?

  • Sie möchten die Lebenswirklichkeit von Familie in den Blick nehmen ...
  • Sie fragen sich, wie Sie Menschen am Beratungsprozess beteiligen können ...
  • Sie suchen nach Haltungen, die den Kontakt mit Familien fördern ...

Gerne entwickeln wir mit Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Gemeinde, Ihre Region oder Ihren Dekanatsbezirk.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen - rufen Sie an 0911 4316-191 oder eine Nachricht.

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Barcamp Familie & Gemeinde

Nach dem Auftaktvortrag am 19. November von Cornelia Coenen-Marx zum Thema „Bedürfnisse von Familien und der Auftrag der Kirche“ und anschließendem Gespräch mit der Referentin folgt am 20. November das Barcamp.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten bei diesem Format die Veranstaktung selber, indem sie ihre jeweiligen Fragestellungen, Ideen und Herausforderungen einbringen. Wen ein Thema besonders interessiert, geht zu dieser Session, redet und hört mit, kann sie auch wieder verlassen, wenn sich das Gespräch in eine andere Richtung als gedeacht entwickelt. Die Methode Barcamp erfordert eine offene Haltung demgegenüber, was geschieht. Es gib einen Rahmen, aber keine vorgefertigte Tagesordnung. Jede und jeder ist Fachfrau/Fachmann für die Themen. Es geht um Austausch, Impulse wahrnehmen, miteinander Ideen (weiter)entwickeln.

Weitere Informationen, die Dokumentation und Themen finden Sie unter https://barcamp-doingfamily-bayern.com

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